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TP-Link CPE210

Der TP-Link CPE210 ist ein 2,4Ghz outdoor WLAN Access point, ähnlich zu Ubiquiti's NanoStation. Es existiert weiterhin auch eine 5GHz-Variante, die unter der Bezeichnung TP-Link CPE510 vertrieben wird. (die unten stehenden Anleitungen gelten im Prinzip auch für das Model CPE510) Der WLAN-Router besitzt zwei fest verbaute, dualpolarisierte 9dBi-Richtantennen und eignet sich somit perfekt, um größere Distanzen zu überbrücken. Passives PoE wird unterstützt (bis zu 60m Kabellänge), was die Installation erleichtert, da nur ein (Netzwerk-)Kabel verlegt werden muss.

Installationsanleitung

Nachfolgend wird die Einrichtung der Freifunk Bodensee-Firmware auf dem CPE210 beschrieben.

Voraussetzung

Für die Einrichtung der Freifunk-Firmware auf dem Router, werden zwei Patchkabel/Netzwerkkabel benötigt. Diese sind im Lieferumfang des Routers nicht (mehr) enthalten. Ein Kabel wird benötigt, um den Router mit Strom zu versorgen, das andere Kabel dient zur Datenübertragung zwischen Router und PC. Weiterhin wird ein PC benötigt, um auf die Weboberfläche des Routers zuzugreifen.

Firmware herunterladen

Die Freifunk Bodensee-Firmware findest du hier: Firmware Wizard oder https://firmware.ffbsee.de/firmware/
Für Geräte die noch mit der Original-Firmware von TP-Link ausgestattet sind, wird die Datei „ffbsee-0-x.x-cpe210-220-510-520-squashfs-factory.bin“ benötigt. Wurde bereits eine Freifunksoftware oder OpenWRT installiert, so muss ein Update durchgeführt werden; hierzu benötigt man die Datei „ffbsee-0-x.x-cpe210-220-510-520-squashfs-sysupgrade.bin“.

CPE210 anschließen

Das Netzteil hat zwei Netzwerkbuchsen. Die mit LAN beschriftete Buchse wird mit dem LAN-Port des PCs verbunden. Weiterhin wir die zweite, mit POE beschriftete Buchse, mit dem CPE210 verbunden. Hier muss das Netzwerkkabel in die Buchse LAN0 (POE IN) gesteckt werden. Nachdem das Netzteil an das Stromnetz angeschlossen ist, sollten die grünen LEDs (links) am Router aufleuchten.

Netzwerkkonfiguration

Im Auslieferungszustand verteilt der CPE210 keine IP-Adressen per DHCP. Daher muss am PC eine feste IP aus dem Netz 192.168.0.0/24 vergeben werden. Zum Beispiel:

IPv4 Adresse: 192.168.0.42
Subnetzmaske: 255.255.255.0

Die Weboberfläche des CPE210 ist dann im Browser über die IP-Adresse 192.168.0.254 erreichbar.

Benutzername: admin
Passwort: admin

Sobald man den Flashvorgang der Freifunk-Firmware startet, kommt vermutlich ein Popup, das folgenden Text ausgibt:

The firmware version 0.0.0 Build 20170204 Rel. 49389. do you want to keep your configurations or restore to factory after the upgrade

Diese Meldung ist mit „Restore“ zu quittieren, alle anderen Optionen führen zu einem Abbruch des Vorgangs.

Tipps zur Konfiguration

Der Port LAN0 (POE IN) ist standardmäßig als LAN-Interface definiert; nur über diesen Port ist die Freifunk-Weboberfläche (im Auslieferungszustand) zugänglich. LAN1 gehört zum WAN und kann somit mit dem DSL-Router (Uplink) verbunden werden. Unter Umständen ist es sinnvoll diese Einstellung im Nachhinein abzuändern: Es besteht die Möglichkeit, die Zuordnung der beiden Ports am CPE210 zu ändern, so dass man WAN auf Port LAN0 (POE IN) legt und dadurch auch direkt am Netzwerkport des Netzteils anliegen hat. Das macht immer dann Sinn, wenn der Router per Kabel ans Internet angebunden und schwer zugänglich aufgestellt werden soll. In diesem Fall muss der CPE210 nur mit einem Netzwerkkabel verbunden werden, das sowohl zur Datenübertragung als auch für die Stromversorgung genutzt wird. Es ist ratsam, den WAN-Port für den Konfigurationszugriff per ssh und https freizugeben und ein vernünftiges(!) Passwort zu vergeben.

Weiterführende Infos

hardware/tp-link_cpe210.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/09 20:56 von byt3

bodensee.freifunk.net